Rolfing® und die Faszien

 

Faszien faszinieren und sind seit einigen Jahren in aller Munde.

Rolfer™ arbeiten am Binde- und Stützgewebe des Körpers, genauer gesagt an den Faszien. Diese sind sehr anpassungsfähig und stellen einen wichtigen Schlüssel zur Wahrnehmung, Haltung und Koordination dar.

Die Begründerin des Rolfing®, Dr. Ida P. Rolf, hat sehr früh erkannt, dass die Faszien eine wichtige Rolle für den Körper darstellen und hat diese in den Fokus ihrer Methode gerückt.

Faszien sind feine, zähe bindegewebsartige „Häute“, die Muskelfasern und Muskeln umhüllen. Sie erlauben den Muskeln sich voneinander abzugrenzen in seine einzelnen Funktionseinheiten und verbinden alle Elemente im Körper.

Dr. Rolf bezeichnete dieses Fasziennetz als „Organ der Form“, als ein „Organ“, welches alle inneren Strukturen des menschlichen Körpers miteinander verbindet. Faszien formen also unseren Körper und unsere Körperform.

Als Rolferin™ arbeite ich an diesem faszinierenden Fasziennetz, um Geschmeidigkeit und Gleitfähigkeit des Gewebes herzustellen und somit den Körper besser ins Lot zu bringen. Dies wirkt sich auf den Körper befreiend und wohltuend aus, der dadurch mehr Bewegungsfreiheit erfährt.

Dank der Faszienforschung insbesondere durch Dr. Robert Schleip (Rolfer™), der an der Universität Ulm forscht, kann die Methode Rolfing® nun mehr und mehr wissenschaftlich belegt werden. Die Faszienkongresse, die seit 2007 alle zwei Jahre stattfinden, liefern ständig neue Erkenntnisse. Mehr erfahren Sie unter www.fasciacongress.org oder unter www.fasciaresearch.com.

Interessant hierzu ist auch der Artikel „Cell Biology meets Rolfing